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Einweihung und Begegnung
an der neuen Unterkunft für Geflüchtete

Der Bürgerkrieg in Syrien, die Machtübernahme der Taliban in Afghanistan, Russlands Angriff auf die Ukraine, brodelnde Konflikte in Afrika oder Menschenrechtsverletzungen im Iran: Das alles bewegt Menschen, ihre Heimat zu verlassen um in Europa, in Deutschland und letztlich auch in Olfen Sicherheit und eine neue Heimat zu suchen.

Die Stadt Olfen verfolgt ein effektives und gleichzeitig an den Menschen orientiertes Unterbringungsmanagement, bei dem Geflüchtete sowohl in Gemeinschaftsunterkünften als auch in Privatwohnungen untergebracht werden. Spätestens nach dem Beginn des Ukrainekrieges wurde allerdings deutlich, dass die bestehenden Platzkapazitäten für Geflüchtete in der Zukunft nicht ausreichen werden. Aus diesem Grund entschied sich die Stadt Olfen 2023 dafür, einen neuen Wohnkomplex zu errichten, um die Unterbringung der Geflüchteten weiterhin sicherstellen zu können. Dieser neue Wohnkomplex befindet sich in direkter Nachbarschaft zu den bestehenden Häusern am Vinnumer Landweg 1 und 2, in denen bereits rund 118 geflüchtete Personen leben.

 

Im April konnten nun die ersten Personen die neuen Wohnungen beziehen. Die beiden Häuser an der Zimmermannstraße 2 und 4 verfügen jeweils über 8 Wohnungen mit insgesamt 120 Plätzen. Bisher entstanden schon einige Wohngemeinschaften für alleinreisende Männer aus Syrien, der Türkei, dem Iran oder der Ukraine sowie Wohneinheiten für Familien.

 

Auf dem Gelände der Zimmermannstraße 2 und 4 (direkt zugänglich vom Kreisverkehr der B235, neben dem Parkplatz der Fa. Kordel) findet am 28.06.2024 ab 15:00 Uhr ein Einweihungs- und Begegnungsfest statt. Neben einer Eröffnung durch Bürgermeister Wilhelm Sendermann und einer Einweihung durch die Olfener Pastöre steht an diesem Nachmittag die Begegnung und das Kennenlernen im Vordergrund.

 

 

Olfener Bürger sind herzlich eingeladen, sich einen Eindruck vom Unterbringungskonzept der Stadt Olfen zu machen. Es können Fragen an den Integrationsbeauftragten Herrn Schlichtmann und die bauverantwortliche Mitarbeiterin Frau Helmig gestellt werden. Zudem kann eine persönliche Begegnung mit den Menschen vor Ort Ängste, Unsicherheiten oder Vorurteile reduzieren.

 

Mit dem Arbeitskreis Asyl können Kinder an diesem Nachmittag kreativ werden. Zudem gibt es auch eine Hüpfburg und weitere Bewegungsangebote für Kinder. Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen des Sozialkaufhauses Allerlei bieten Kuchen an.